Wednesday, July 25, 2007

Yellowcard: Paper Walls (EMI)

Seit "Ocean Avenue" aus dem Jahr 2004 schwimmen die Kalifornier auf der Erfolgswelle des emotionalen Pop-Punk (formerly known as Emo-Punk), ohne ihre eigenen Ansprüche aus den Augen zu verlieren und besonders durch den Einsatz von Sean Mackin als Violinisten für Pluspunkte in der Kreativitäts-Sparte zu sorgen. Natürlich ist auch bei Yellowcard der mundgerecht geformte melodische Punk samt Balladen-Pflichtprogramm ein Trumpf, der besonders leicht auszuspielen und vielleicht auch genau so leicht zu vergessen ist. Doch neben Skater-Punk und Hello Kitty-Girlie wird auch der genre-hoppende Musikbegeisterte mehr als ein genussvolles Ohr an "Paper Walls" verlieren. Nach dem verspielt gewagten "Lights And Sounds" und einer übersättigten Stimmung in der Band, die sie Monate lang verschiedene Wege gingen liesss, begegnet uns das neue Album mit einer erneut mitreissenden Leichtigkeit, welche dringlicher als zuletzt von Produzent Neal Avron (New Found Glory, Everclear) veredelt wurde. Es macht Spass und bleibt dabei nicht ohne zuckersüsse Raffinessen, die glücklich gewählt aus "Paper Walls" ein starkes Album machen.

1 Comments:

Anonymous Koni said...

geile melodic punk! die jungs händs echt im griff!

July 25, 2007 10:59 AM

 

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